Radikale Genügsamkeit – die Währung der neuen Welt
Wir stehen an einem Wendepunkt. Manchmal laut und spektakulär, schnell und radikal zugleich.
Während alte Systeme an ihrer eigenen Überforderung kranken, wächst im Verborgenen eine neue
Kraft: die Genügsamkeit. Nicht als Mangel, sondern als bewusste Entscheidung. Nicht als Verzicht,
sondern als Rückkehr zur Essenz. Radikale Genügsamkeit ist keine Modeerscheinung – sie ist eine
innere Revolution. Eine neue Währung, die Klarheit, Präsenz und Verantwortung stärkt. Wer sie
lebt, entzieht sich der Dauerablenkung und beginnt, die Welt von innen heraus zu verändern. Bist du
bereit für die radikale Genügsamkeit ? Dann liess bitte die 8 Punkte und setzte sie um….
1. Materielle Dinge – Reduktion als Befreiung
Unsere Wohnungen und Häuser sind Spiegel unseres inneren Zustands. Überfüllte Räume erzeugen
überfüllte Gedanken. Radikale Genügsamkeit beginnt daher ganz konkret: mit Entrümpeln.
Schränke, Schubladen, Regale – und besonders der Keller – sind oft Archive alter Identitäten,
ungelöster Emotionen und aufgeschobener Entscheidungen.
Aus Sicht des Feng Shui blockieren überflüssige Gegenstände den freien Fluss der Lebensenergie
(Chi). Dinge, die wir nicht nutzen, binden Energie, Aufmerksamkeit und unbewusst auch
emotionale Last. Der Keller steht symbolisch für das Unterbewusste: Ist er vollgestellt, dunkel und
chaotisch, wirkt sich das auf Klarheit, Entscheidungsfreude und innere Stabilität aus.
Radikale Reduktion bedeutet:
• Nur Dinge behalten, die nützlich, schön oder sinnstiftend sind
• Kaputtes, Unvollständiges und „Vielleicht-irgendwann“-Gegenstände loslassen
• Freie Flächen schaffen, damit Energie, Licht und Fokus wieder fliessen können
Ein klarer Raum beruhigt das Nervensystem. Weniger Besitz bedeutet weniger Ablenkung – und
mehr Präsenz im Jetzt.
2. Digitale Dinge – Ordnung im unsichtbaren Raum
Auch digitale Räume brauchen Hygiene. Handys, Laptops und Clouds sind oft überladen mit Apps,
Dateien und Bildern, die uns permanent in die Vergangenheit ziehen. Fotos, Chats oder Inhalte, die
alte Verletzungen, Schuld oder Nostalgie triggern, halten uns energetisch gebunden.
Radikale Genügsamkeit im Digitalen heisst:
• Apps löschen, die keinen klaren Nutzen haben
• Fotos und Dateien entfernen, die negative Emotionen auslösen
• Benachrichtigungen radikal reduzieren (beruhigt das Nervensystem)
Das Hier und Jetzt ist die einzige Realität. Digitale Überladung fragmentiert unsere
Aufmerksamkeit und schwächt unsere Fähigkeit zur bewussten Wahrnehmung und sie triggern
unnötig unser Nervensystem.3. Konsumsucht – Entprogrammierung
Wir wurden über Jahrzehnte darauf konditioniert, Innere und Äussere Leere durch Konsum zu
füllen. Kaufen, besitzen, erleben – oft ohne Sinn. Diese Konsumsucht erzeugt permanente
Ablenkung und Abhängigkeit.
Radikale Genügsamkeit bedeutet:
• Keine unnötigen Einkäufe
• Verzicht auf Luxusprodukte ohne echten Mehrwert
• Reisen, Ausgehen und Medienkonsum nur mit klarem Sinn und Bewusstsein
• Verzicht auf Alkohol, Zigaretten oder andere Suchtmittel
Besonders der digitale Medienkonsum ist ein massiver Energieräuber. Weniger Input schafft mehr
innere Stille – und damit echte Freiheit und chronische Gesundheit.
4. Esssucht – Bewusstsein statt Betäubung
Essen ist heute für viele Ersatz für Emotionen. Radikale Genügsamkeit lädt ein zur Umstellung auf
eine hochwertige, pflanzliche Ernährung: nährend, leicht, bewusst.
Die Effekte:
• Reduktion von Tierleid
• Weniger Umweltbelastung
• Weniger Lebensmittelverschwendung
• Klarerer Geist durch reduzierte Mahlzeiten
Weniger essen, dafür bewusster – das stärkt Körper, Mitgefühl und Präsenz.
5. Geld anhäufen – Energie im Fluss (soft Variante)
Geld ist Energie. Energie, die stagniert, verliert ihre Kraft. Radikale Genügsamkeit stellt die Frage
nach dem Sinn von Reichtum. Viel Geld zu besitzen macht nur dann Sinn, wenn es für sinnvolle
Zwecke fliesst: für gute Projekte, für Menschen und Tiere in Not, für Leidreduktion und Heilung.
Wer weniger einnimmt und weniger konsumiert, beteiligt sich automatisch weniger an
dysfunktionalen Systemen. Es ist ein stiller Entzug von Energie aus Strukturen, die nicht dem
Leben dienen – und eine Umlenkung hin zu Verantwortung und Mitgefühl.
5. Geld anhäufen – bewusster Energieentzug aus einem kranken System (starke
Variante)Geld ist reine Energie. Und aktuell fliesst ein grosser Teil dieser Energie in ein System, das
strukturell krank ist. Wer Geld hortet, es sinnlos vermehrt oder blind im bestehenden Finanz- und
Staatssystem zirkulieren lässt, nährt genau jene Machtstrukturen, die Krieg, Ausbeutung,
systematischen Missbrauch, Kinderhandel, Zerstörung der Natur und unvorstellbares Tierleid
ermöglichen und absichern.
Das Konto ist kein neutraler Ort. Es ist ein energetischer Knotenpunkt. Jeder Franken, jeder Euro,
der dort liegt, wird genutzt – gegen das Leben, nicht für das Leben.
Radikale Genügsamkeit bedeutet hier einen bewussten Akt des Entzugs:
• Weniger verdienen, wenn das Geld aus systemkonformen, lebensfeindlichen Strukturen
stammt
• Kein Streben nach Vermögensaufbau um des Sicherheits- oder Statusgefühls willen
• Kein Mitspielen im Narrativ von „Vorsorge“, das in Wahrheit Angstverwaltung ist
Je weniger Geld du einnimmst, desto weniger steckst du zwangsweise in ein System, das sich nur
durch Kontrolle, Gewalt und Leid aufrechterhalten kann. Du entziehst ihm Energie. Und Systeme
ohne Energie kollabieren früher oder später zwangsläufig.
Geld macht nur dann Sinn, wenn es fliesst – gezielt, bewusst und ethisch. In Projekte, die wirklich
heilen. In Menschen und Tiere in Not. In echte Leidreduktion. Alles andere ist Beteiligung durch
Passivität.
Radikale Genügsamkeit im Umgang mit Geld ist kein Idealismus. Sie ist Sabotage an einem
System, das ohne deine Energie nicht überlebensfähig ist.
6. Übersexualisierung – Fokus statt Dauerreiz
Unsere Gesellschaft ist stark übersexualisiert. Lust wird als permanenter Stimulus genutzt, um
Aufmerksamkeit zu binden und von Wesentlichem abzulenken. Radikale Genügsamkeit lädt zur
Rückbesinnung ein: auf Tiefe statt Reiz, auf Verbindlichkeit statt Verzettelung.
Für viele bedeutet das eine Rückkehr zu bewusster Monogamie – nicht als moralisches Dogma,
sondern als Möglichkeit, Energie zu bündeln, Nähe zu vertiefen und den Fokus nicht ständig nach
aussen zu verlieren.
7. Spiritual Bypassing – Flucht im Lichtergewand
Spiritual Bypassing beschreibt die Tendenz, Spiritualität zu nutzen, um unangenehme Gefühle,
Traumata oder Verantwortung zu umgehen. Positive Affirmationen, Licht-und-Liebe-Konzepte oder
ständiges „Alles ist gut“ können zur Verdrängung genutzt werden.
Radikale Genügsamkeit bedeutet auch hier:
• Keine spirituelle Ablenkung von Schmerz, Wut oder Trauer sondern bewusstes Aussprechen
und in Kontakt bringen (z.B. Ehrliches Mitteilen nach Gopal Norbert Klein)
• Ehrliche Selbstbegegnung statt spirituellem Konsum• Verkörperte Spiritualität im Alltag, durch radikale Reflektion, Achtsamkeit und Balance
Wahre Spiritualität integriert das Menschliche – sie umgeht es nicht.
8. Gedankenhygiene – innere Reduktion
Die meisten Gedanken sind nicht wahr, nützlich oder gesund. Radikale Genügsamkeit schliesst
auch den Geist ein:
• Reduktion von Grübelschleifen
• Bewusstes Stoppen destruktiver innerer Dialoge
• Kultivierung von Klarheit, Stille und Präsenz
• Umprogrammierung des Unterbewusstseins z.B. mit 9D Breathwork
Ein aufgeräumter Geist ist die Grundlage für Frieden und eine neue Welt.
Aus eigener Erfahrung kann ich ganz klar bestätigen: Radikale Genügsamkeit ist kein Rückschritt,
sondern ein evolutionärer Schritt nach vorne. Sie befreit uns von Überfluss, Ablenkung und
Fremdsteuerung und sorgt für Fokus und Lichtigkeit. Sie schafft Raum – für Mitgefühl,
Verantwortung und echte Verbundenheit mit uns selbst. Wenn wir eine neue, gesunde Welt für alle
Lebewesen erschaffen wollen, beginnt dieser Wandel in der bewussten Reduktion im Inneren und
Aussen. Genügsamkeit ist die leise Kraft, die alles verändern kann.
Silvia Jäggi – Yogamaster, Gesundheitsrebellin mit HERZ & Verstand, 9D Breathwork Facilitator
Link zu Homepage Lotus Yoga
